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Autor: Thorsten Hofmann, C4 Center for Negotiation

Thorsten Hofmann ist Lehrbeauftragter für wirtschaftliches und politisches Verhandlungsmanagement und Krisenkommunikation an der Quadriga Hochschule Berlin. Er leitet das C4 Center for Negotiation.

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Was ich sage, wenn ich nichts sage.

Nonverbale Kommunikation kann in der Verhandlung über Erfolg oder Niederlage entscheiden. 

In der Verhandlung versucht jeder seinen Gegenüber einzuschätzen. Bei dieser Einschätzung sind die bewusst und unbewusst wahrgenommen körpersprachlichen Signale erfolgskritisch. Wer sich nicht im Klaren darüber ist, was er sendet, wundert sich dann vielleicht über das „irrationale“ Verhalten seines Verhandlungspartners.

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Zeit als Machtfaktor?!

Mit Ihrer Unterschrift unter die Austrittserklärung Großbritanniens aus der EU hat die britische Premierministerin Theresa May am 29. März den Start eines Marathons eingeleitet. Beide Parteien, EU und Großbritannien, stehen sich in den kommenden zwei Jahren in der bis dato vermutlich härtesten Verhandlungssituation gegenüber. Welche Forderungen haltbar sind und welche Positionen im Laufe des Prozesses aufgeweicht werden, ist unklar, doch sicher ist, dass der Faktor Zeit eine ganz wesentliche Rolle spielen wird. Ein Ausblick.

 

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Supermarkt vs. Supermacht

Trump spielt weiter die Rolle des CEO eines Unternehmens, nicht jene eines Präsidenten. Seine Verhandlungsstrategie gleicht der eines Einkaufsleiters einer großen Supermarktkette. Der Chef entscheidet, was im Regal stehen darf und was nicht. Die Ansätze, die er nutzt, sind in diesem Umfeld erfolgreich. Das Problem: Er vergisst dabei die Komplexität des politischen Parketts – mit weitreichenden Folgen.

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Die politische Verhandlungstaktik Donald Trumps: Win-Win ist für Pussies

Mit der Aufkündigung des geplanten Handelsabkommens TPP hat der neue US-Präsident eine Zeitenwende in der amerikanischen Handelspolitik eingeleitet. Selbstbewusst und zielstrebig treibt der reiche Bauunternehmer seine Pläne nach dem Credo „America first“ voran und wird offensichtlich bei anstehenden politischen Verhandlungen alles andere als diplomatisch agieren – mit Folgen für die gesamte Handelspolitische Weltordnung. Ein Blick aus der Verhandlungsperspektive.

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